Historie

Zusammen mit der Valentinus Kapelle in Eichenbühl, deren Ursprung auf das 12. Jahrhundert zurückgeht, bildet das Gasthaus zum Ritter das historische Herzstück Eichenbühls.

 

An der ehemaligen Handels- und Heerstraße gelegen, war das Gasthaus zum Ritter seit jeher ein Ort zum Verweilen und Kräfte sammeln und soll diesen Charakter auch in neuem Gewand für die Menschen aus der Region und darüber hinaus behalten.

Der Eckbalken trägt die Inschrift 1593. Dies macht es zu einem der ältesten Gasthäuser Deutschlands. Bis Anfang der 80er Jahr wurde das Gasthaus bewirtschaftet und war bis dahin, Theater, Gastwirtschaft, Treffpunkt für Vereine und Feiern. Viele Menschen erinnern sich noch gerne an „gute alte Zeiten“.

2009 wurde das Gasthaus zum Ritter nach aufwändiger und beschwerlicher Grundsanierung durch Herrn Günther Helmstetter neu eröffnet und soll seiner alten Bestimmung wieder gerecht werden!

Die zahlreichen alten Origninalfotos im Gastraum zeigen Menschen, deren persönliche Geschichte einen Teil zur langen Geschichte unserer Hauses beigetragen hat. Wer sich Zeit nimmt wird eine Vielzahl von Relikten aus alter Zeit entdecken können, die liebevoll in die Gebäudestruktur integriert wurden.

 

Alles Alte, was an den ursprünglichen Charakter erinnert soll, so weit möglich erhalten werden. Alte Decken und Deckenbalken die über Jahrhunderte verkleidet waren werden wieder sichtbar sein, alte Holzböden werden restauriert und die ursprüngliche Bühne bleibt bestehen. Die Fremdenzimmer werden mit alten Möbeln aus dem ursprünglichen Bestand eingerichtet, sodass sich der Gast, der nicht aus Eichenbühl ist, noch gut daran erinnern kann.

Günther Helmstetter

 

Wie kam es dazu?

Nun, wie so vieles begann es in einer lauen Sommernacht im Juli 2005. Ich war bei meinen Nachbarn Otto Schmidt mit anderen zum Grillen eingeladen und das Gespräch kam auf den Ritter. Eine Ruine, ein Schandfleck für Eichenbühl, ein Bruchbude, waren die Wort die in der Runde fielen. Doch im gleichen Atemzug kam eben die Erinnerung an die Zeiten an denen der Ritter Vereinsheim war, Treffpunkt für jung und alt und Otto erzählte, wie er damals im Theater aufgetreten ist.

Nicht einfach so, nein, sondern mit viel Begeisterung. Er erzählte die Geschichte des Ritter, die nun so schlecht zu enden schien. Ein Gebäude von 1593, einfach so verfallen lassen? Die Erinnerung daran mit in den Bauschuttcontainer? Den Kindern und Nachkommen erzählen, naja das wurde dann irgendwann abgerissen? Nein, das durfte nicht sein. Über 400 Jahre Geschichte Eichenbühls einfach so weg? Nein, der Ritter musste wieder auferstehen.

 

Ein altes Gewölbe – ideal für ritterliche Gelage

Eine Bühne – für Auftritte und Konzert

– Über 130 Sitzplätze für Feierlichkeiten aller Art –

Ein Gasthaus für Jedermann